Kartoffelpflanze
Kartoffel


    Roggen

 
Sonnenblumen


traditionelle bodenschonende Anbauweisen

Der Name Vierfelderhof besagt, dass der Hof  nach dem Prinzip der Vierfelderwirtschaft arbeitet. Das heißt, die Landwirte arbeiten nach der vierjährigen Fruchtfolge. Sie trägt dazu bei, besonders schonend mit den Roh- und Nährstoffen der Natur umzugehen: Die Felder werden im Wechsel mit unterschiedlichen Pflanzen bestellt, nie trägt ein Feld zwei Jahre hintereinander die gleiche Kultur. So hat der Boden Zeit, genau jene Nährstoffe wieder verstärkt nachzubilden, die die Pflanzen des Vorjahres dem Boden entzogen haben.

Beispiel:

In der Vierfelderwirtschaft werden im ersten Jahr Wurzelfrüchte wie Kartoffeln angebaut, die dem Boden relativ viele Nährstoffe entziehen. Im zweiten Jahr bestellt man das Feld mit Getreide, und im dritten Jahr folgen Hülsenfrüchte, zum Beispiel Erbsen oder Bohnen, die den Boden wieder mit Stickstoff anreichern.

Im vierten Jahr lässt man den Acker brach liegen, damit sich das Bodenleben regenerieren kann.